Große Namibia Selbstfahrer-Reise

Kurzbeschreibung

Entdecken Sie auf unserer Selbstfahrer-Reise durch Namibia die vielen verschiedenen Gesichter des Landes. Sie erkunden viele Ecken auf eigene Faust, wir haben Ihnen aber auch einige besondere Touren mit eingeplant. So zum Beispiel eine Tour durch die Wüste mit einem Einheimischen der San oder spannende Fahrten zum Sonnenuntergang. Bestaunen Sie den Fish River Canyon, den zweitgrößten Canyon der Welt, beobachten Sie Wildpferde bei Aus und entdecken Sie die Namib, Heimat der roten Dünen. Sie erkunden die Erongo-Berge und natürlich dürfen auch die Safari-Fahrten durch den Etosha Nationalpark nicht fehlen. Lernen Sie Namibia auf einer vielseitigen und unvergesslichen Reise kennen.

Namibia Karte

Kalahari: Begegnung mit der Lebensweise des San-Volkes

Sossusvlei:Eines der landschaftlichen Highlights Namibias

Etosha Nationalpark: Tiere und Natur

Christina Bauer

Haben Sie Interesse an einer Nambia Selbstfahrer-Reise? Gerne beraten wir Sie persönlich:

Reiseverlauf der Selbstfahrer-Reise durch Namibia

Tag 1

Ankunft Windhoek

In Windhoek werden Sie von unserem Team begrüßt, Annahme des Mietwagens, Fahrt zur Unterkunft.

Springböcke

Tag 1
Tag 2 und 3

Marienthal, Kalahari

Nun geht Ihre Reise in eine ländlichere Gegend, Sie fahren in die Kalahari, in Ihre schön gelegene Unterkunft in einem privaten Naturreservat.

Am späten Nachmittag erwartet Sie ein spannender Sundowner Drive.

Am nächsten Tag unternehmen Sie einen Streifzug mit einem Einheimischen, der Ihnen einen Einblick in die Lebensweisen des San-Volkes gibt.

Bagatelle Kalahari Game Ranch

Tag 2 und 3
Tag 4 und 5

Fish River Canyon

Sie fahren weiter zum zweitgrößten Canyon der Welt, dem Fish River Canyon. Der längste Fluss Namibias, der Fish River, schlängelt sich seinen Weg durch Sand- und Kalkstein. Der gleichnamige Canyon ist 27 km breit und bis zu 500 m tief.

Ihre Unterkunft mit strohgedeckten Bungalows liegt nicht weit vom Fish River Canyon entfernt, ein idealer Ort zum Entspannen und Entdecken.

Canyon Lodge

Tag 4 und 5
Tag 6 und 7

Aus

Weiter geht Ihre Reise nun nach Aus im Süden Namibias. Hier können Sie die weltweit einzigen Wüsten-Wildpferde (Namib Feral Horses) beobachten und die alte Geisterstadt Kolmanskop aus der Zeit des Diamantenrausches besuchen.

Desert Horse Inn

Tag 6 und 7
Tag 8

Tiras Berge

Genießen Sie die Ruhe und Weite der eindrucksvollen Landschaft rund um die Farm Kanaan, beispielsweise bei einer Wanderung. Die Region der Tiras Berge bietet Fotomotive, die zu den landschaftlich schönsten und vielfältigsten in ganz Namibia zählen. 

Unternehmen Sie eine geführte Sonnenuntergangsfahrt durch die Tiras Berge.

Kanaan Desert Retreat

Tag 8
Tag 9 und 10

Sossusvlei

Sossusvlei ist sicher eines der landschaftlichen Highlights Namibias. Es liegt inmitten der Namib Wüste, der ältesten Wüste der Welt. Am besten Sie entdecken Sossusvlei am frühen Morgen bei Sonnenaufgang, Ihre Lodge liegt nicht weit davon entfernt. Auch der Sesriem Canyon ist einen Abstecher wert.

Desert Homestead Outpost

Tag 9 und 10
Tag 11 und 12

Swakopmund

Sie fahren weiter nach Swakop. Von hier aus lassen sich zahlreiche optionale spannende Aktivitäten unternehmen oder Sie flanieren ein wenig durch das charmante Städtchen.

Swakopmund Guesthouse

Tag 11 und 12
Tag 13 und 14

Erongo Gebirge

Nun wird es wieder sehr ländlich und Sie fahren in das Erongo-Gebirge. Ein beliebtes Fotomotiv ist die 1.728m hohe Spitzkoppe. Nahe der Lodge locken zahlreiche, prähistorische, geheimnisvolle Felsmalereien. Die Ai Aiba Lodge ermöglicht die Besichtigung der Felskunst, ebenso die der benachbarten Farmen Etemba und Omandumba. So erfahren Sie mehr über die ursprüngliche, afrikanische Kultur.

Ai Aiba Lodge

Tag 13 und 14
Tag 15 und 16

Etosha Süd

Erkunden Sie den Etosha Nationalpark im eigenen Wagen. Während Ihrer Fahrt besuchen Sie mehrere Wasserstellen, an denen Sie mit etwas Glück ein breites Spektrum von wilden Tieren und Vögeln sehen können.

Die Etosha Oberland Lodge, am südlichen Eingang des Etosha Nationalparks gelegen, kombiniert Luxus mit viel Privatsphäre. Von der Lodge aus können Sie Tiere am nahegelegenen Wasserloch beobachten.

Etosha Oberland Lodge

Tag 15 und 16
Tag 17 und 18

Etosha Ost

Der Etosha Nationalpark, gegründet 1907, ist eines der wichtigsten Tier-Schutzgebiete Afrikas. Der (nord-) östliche Teil des Parks ist weniger besucht. Sie sind hier oft alleine unterwegs und können die Fauna und Flora ungestört genießen.

Von Ihrer wunderschön gelegenen Mushara Lodge aus unternehmen Sie eine Pirschfahrt durch den Etosha Nationalpark mit lokalem Guide.

Mushara Lodge

Tag 17 und 18
Tag 19

Waterberg

Das Waterberg Plateau liegt auf einem charakteristischen Tafelberg, das Gebiet um den Berg wurde 1972 zum Naturschutzgebiet erklärt. Einige Wildarten wurden wieder eingeführt wie beispielsweise Nashörner. Am Berg gibt es auch Büffel, viele Arten von Antilopen, Leoparden und Geparden.

Waterberg Guest Farm

Tag 19
Tag 20

Windhoek Umgebung

Die Umgebung Windhoeks zeichnet sich durch herrliche Berge, weitläufige Täler und fruchtbare Felder aus. Die Landschaft des sogenannten Greater Windhoek, dem Gebiet, das die Stadt umgibt, ist von dichtem Buschwerk, felsigen Hügeln, goldener Savanne und trockenen Flussbetten geprägt. Sie übernachten Stilvoll in der Na’an Ku Se Lodge.

Zebras Wasserloch

Tag 20
Tag 21

Abreise

Abgabe des Mietwagens am Flughafen und Abreise

Namibia Gnus

Tag 21

Preise & Leistungen

Jede Namibia Selbstfahrer-Reise organisieren wir persönlich für Sie. Jede Reise wird individuell für Sie ausgestaltet. Die beschriebene Reise soll Ihnen einen ersten Eindruck vermitteln. Die Preise variieren je nach Anzahl der Personen, Reisedauer und Saison. Gerne erstellen wir Ihnen Ihr persönliches individuelles Angebot.

Inklusive

Exklusive

Hinweise zum Autofahren in Namibia

Eine Selbstfahrerreise durch Namibia ist sicher ein schöner Weg, die schönsten Ecken des beeindruckenden Landes kennenzulernen. Was gibt es beim Autofahren und den Verkehrsregeln in Namibia zu beachten? Um die Reise sicher und entspannt genießen zu können, haben wir einige Tipps und Verhaltensregeln zum Autofahren in Namibia vorbereitet. 

In der Regel verlangen Mietwagen-Verleiher ein Mindestalter von 21 Jahren und einen internationalen Führerschein, der einfach beim Straßenverkehrsamt am Wohnort beantragt werden kann und in Verbindung mit dem nationalen Führerschein gilt. Für Jüngere ist das Mieten und Fahrer oft aber gegen einen Aufpreis erlaubt.

Anfangs kann das Fahren auf der linken Straßenseite problematisch sein, man gewöhnt sich jedoch schnell daran. Vor allem Kreisverkehre und größere Kreuzungen sind gewöhnungsbedürftig. Allgemein darf hier fahren, wer als erstes an der Kreuzung war („First come, first serve“), oder es wird sich per Handzeichen verständigt.

Da die Straßen zum Teil aus Schotterpisten bestehen und Gefahrensituationen wie das Auftauchen von Tieren plötzlich auftreten können, ist es ratsam immer beide Hände am Steuer zu behalten und aufmerksam zu bleiben. Schilder wie „Animal Crossing“ werden nicht ohne Grund aufgestellt. 

Auf asphaltierten Landstraßen darf 120 km/h (maximal 80 km/h zu fahren ist empfehlenswert), innerorts 60 km/h gefahren werden. Mietwagen haben meist eine eingebaute Box zur Überprüfung der erlaubten Fahrgeschwindigkeit. Wird diese überschritten, ist der Versicherungsschutz nicht mehr gewährleistet. In Nationalparks gilt ein Tempolimit von 60 km/h, wegen der teils schlechten Straßenverhältnisse ist es aber oft ratsam langsamer zu fahren. Hinweisschilder vor Kurven sollten unbedingt beachtet werden. 

Vor geschwindigkeitsreduzierten Zonen befindet sich oft hohe Dumper, teilweise ohne Beschilderung. Hier ist wirkliche Vorsicht geboten, da diese höher sind als gewöhnt und bei zu schnellem Überfahren sogar das Auto beschädigen können. Selbiges gilt für Schlaglöcher auf schlechter ausgebauten Straßen. Die Straßen sind in der Regel mit Buchstaben gekennzeichnet, von A für sehr gut ausgebaute Straßen bis E für einfache Feldwege.

 

Auf weniger befahrenen Routen empfiehlt es sich, an jeder Tankstelle vollzutanken, da die Distanz bis zur nächsten Tankstelle sehr groß sein kann. Es gilt keine Selbstbedienung, ein Mitarbeiter übernimmt die Betankung für Sie. Eine häufige Unfallursache sind geplatzte Reifen. Die scharfen Steine auf den Straßen schneiden sich in die Reifen, daher bei Gelegenheit die Reifen kontrollieren und beim Tanken den Reifendruck prüfen. In der Regel übernimmt dies auch gerne einer der Tankstellenmitarbeiter gegen ein kleines Trinkgeld. Zudem sollten Sie immer vorbereitet sein, bei einer Reifenpanne einen Reifenwechsel vornehmen zu können.

Die sandigen Pisten wirbeln oft große Staubwolken auf und behindern die Sicht, vor allem für nachfolgende Fahrzeuge. Schalten Sie immer Ihr Licht ein, um von nachfolgenden und entgegenkommende Fahrzeugen gesehen zu werden. 

 

Sollte ein schnelleres Fahrzeug im Rückspiegel auftauchen, links blinken und überholen lassen. Vorsicht geboten ist bei der namibischen Gewohnheit, den Standstreifen für Überholmanöver zu nutzen. Auch bei Taxis und Minivans sollte man vorsichtig sein und Abstand halten, die Fahrer kennen oft keine Verkehrsregeln und können das Autofahren in Namibia zu einem Erlebnis machen. 

 

In den größeren Städten kann es oft schwierig sein, einen Parkplatz zu finden. Auf offiziellen Parkplätzen gibt es in der Regel von der Stadt zugelassene Parkwächter. Bitte denken Sie daran, dem Parkwächter ein Trinkgeld zu geben, da dieser oft kein direktes Gehalt bekommt. 

In ländlicheren Gegenden kann es zum Teil vorkommen, dass die Straße durch ein verschlossenes Farmgatter versperrt ist. Das Gatter bitte nach dem Durchfahren so hinterlassen, wie man es vorgefunden hat. 

Da eine Panne nie auszuschließen ist, sollte immer ein ausreichend großer Vorrat an Trinkwasser und Snacks an Bord sein. Die Hitze sollte, besonders in den heißen Monaten, nicht unterschätzt werden.

Sollten Sie von der Polizei angehalten werden und vor Ort eine Strafe bezahlen müssen, verlangen Sie immer einen Strafzettel und bezahlen niemals direkt beim Polizisten in bar. Auch Überfälle an Ampeln oder vorgetäuschte Unfälle sind keine Seltenheit, vergewissern Sie sich bei liegengebliebenen Fahrzeugen aber, dass andere Reisende keine Hilfe benötigen. Bis die nächsten Fahrzeuge vorbeikommen, können Stunden vergehen.